Zuschüsse für Existenzgründer

Existenzgründer haben es vor allem am Anfang nicht immer einfach. Bis eine Geschäftsidee in Schwung kommt, müssen Investitionen erbracht werden. Oft ist allerdings kein Eigenkapital vorhanden. In diesem Fall sind Zuschüsse erforderlich.



Zuschüsse gewährt das Jobcenter oder die KfW Bank. Im Falle einer Kreditaufnahme werden sämtliche Kosten als Betriebsausgaben erfasst. Nicht immer erkennt das Finanzamt diese allerdings an. Deswegen ist es wichtig, Zuschüsse zu beantragen, auf die der Gründer durchaus Anspruch haben kann. Aus den Förderungen kann sich der Selbständige seine Erstausstattung finanzieren. Diese sind oft günstiger als ein kostspieliger Kredit. Welche Art von Zuschuss dem Antragssteller zusteht, hängt davon ab, was für ein Arbeitslosengeld er bezieht.

Zuschüsse für ALGI-Empfänger laufen neun Monate und belaufen sich auf bis zu 300 Euro. Wenn das Unternehmen sich gut entwickelt, kann der Existenzgründer die Laufzeit um weitere sechs Monate verlängern. Neben dieser Maßnahme können die Selbständigen auch andere vom Staat angebotene Möglichkeiten der Finanzierung in Anspruch nehmen. Dazu zählt das Gründercoaching der KfW sowie die Sozialfonds. Die Art des Gründungszuschusses richtet sich nach der Form der Investitionen, die der Unternehmer leisten möchte.

Zuschüsse werden je nach Bundesland auf verschiedene Weite gewährt. Hierzu sollte sich der Existenzgründer entsprechend informieren. Beraten lassen kann er sich zum Beispiel im Jobcenter oder bei der Hausbank. Auch die IHK ist eine gute Informationsquelle, was Selbständigkeit anbelangt. Diese kann dem Gründer mitteilen, welche Möglichkeiten ihm zustehen. Auch die KfW bietet günstige Angebote für Neuunternehmer an, über die er sich gratis informieren kann.

Zuschüsse in Form vom Startgeld können sich sogar auf einen Betrag bis zu 50000 Euro belaufen. Ein weiterer Vorzug: Die ersten zwei Jahre muss der Existenzgründer den aufgenommenen Kredit nicht tilgen. Eine solche Darlehensaufnahme ist natürlich nur dann möglich, wenn der Interessent einen entsprechend tragwürdigen Businessplan vorweisen kann. Deswegen sollte die Hauptidee im Voraus gut überlegt werden.