Gründungszuschuss Steuerfrei

Der Gründungszuschuss ist laut Gesetz immer steuerfrei. Ein Existenzgründer, der einen Zuschuss vom Staat erhält, genießt mehr Vorteile als ein einfacher ALGI-Empfänger.



Der Gründungszuschuss ist eine große Hilfe für den Menschen in Punkto Selbständigkeit. Nicht zuletzt deswegen, weil er steuerfrei ist, aber auch deshalb, weil die Summe ihm ermöglicht, seine Geschäftsidee ins Rollen zu bringen. Die Höhe des Zuschusses hängt in erster Linie davon ab, wie lange eine Arbeitslosigkeit besteht. Er gilt sofort ab dem ersten Tag, an dem der Arbeitslose sich im Jobcenter als arbeitssuchend anmeldet.

Voraussetzung für den Gründungszuschuss ist eine mindestens 90-tägige Frist für Arbeitslosengeld I. Wer den Wunsch hat, hauptberuflich selbständig mindestens 15 Stunden im Monat zu arbeiten, der hat die Chance, steuerfrei Unterstützung zu bekommen. Dafür benötigt er einen aussagekräftigen Businessplan, der in entsprechenden Instituten wie in etwa der IHK oder im Gründerzentrum kontrolliert wurde. Außerdem muss der Existenzgründer beweisen, dass er geeignet ist, den Beruf auszuführen, den er anstrebt.

Sind alle Voraussetzungen erfüllt, wird der Gründungszuschuss als Unterstützung für den Antragsteller steuerfrei ausgezahlt. Wichtig ist, dass er nicht älter als 65 Jahre ist, denn dann gilt er schon als Rentner und ihm steht dieser Geldzuschuss nicht zu. Mit dieser Starthilfe haben junge Unternehmer die Möglichkeit, sich zu entfalten und etwas Neues auf dem Markt auszuprobieren. Nützliche Informationen zu diesem Thema finden sich im Netz.

Inwiefern das Geld steuerfrei erstattet werden kann, hängt von der persönlichen Situation des Antragsstellers ab und der Idee, die er anstrebt. Darüber sollte er sich ausführlich mit dem Steuerberater unterhalten haben und gegebenenfalls auch beim Finanzamt nachfragen. Sämtliche Unklarheiten sollten aus dem Weg geräumt werden, ehe die neue Idee umgesetzt wird. Daher ist eine Beratung bei einem Fachexperten von großer Relevanz. Hilfreiche Informationen gibt es auch auf diversen Foren im Netz. Dort kann der Gründer sich mit Gleichgesinnten darüber unterhalten.